Salzig, rauchig, verblüffend nach Ei!
Fein gemahlenes Steinsalz, mit Salsola stocksii verkocht – rötlich-braun und deutlich schwefelig.
Highlights Produktinformation
Kala Namak ist kein gewöhnliches Salz, sondern ein verarbeitetes: Kristallsalz aus südasiatischen Salzlagerstätten wird zusammen mit der Pflanze Salsola stocksii erhitzt und nimmt dabei Farbe und Geschmack an. Dabei entstehen die Schwefelverbindungen, die den charakteristischen, an Ei erinnernden Duft ausmachen – die Analyse weist 5.850 Milligramm Schwefel je Kilogramm aus. Geläufig sind auch die Namen Schwarzsalz, Black Salt und Kala Nun. Der Name führt allerdings in die Irre: Nahezu schwarz wirkt das Salz nur als grobes Korn, fein gemahlen ist es rötlich-braun.
-
✓ Fein gemahlen, Körnung 0,3 bis 0,5 Millimeter
-
✓ Farbe und Aroma entstehen beim Erhitzen, nicht durch Zusätze
-
✓ Rötlich-braun – trotz des Namens Schwarzsalz
-
✓ Naturprodukt: Schwankungen in Farbe und Körnung gehören dazu
Inspiration Verwendung & Ideen
In der indischen Küche, auch in der ayurvedischen Kochkunst, ist Kala Namak eine feste Größe – vor allem dort, wo der schwefelige Ton ausdrücklich gewünscht ist: in Chaats, Chutneys und Raitas. In Europa hat das Salz einen zweiten Weg genommen: Es ist zur Standardzutat der veganen Küche geworden, weil es Tofu und Kichererbsenmehl den Geschmack gibt, den man sonst von Rührei kennt.
- Über Obstsalat, Melone oder Mango gestreut
- In Chaats, Chutneys und Raitas
- An Tofu, Rührtofu und Kichererbsenmehl-Omelett
- In Fruchtsaftgetränken und Longdrinks
🏠 Für zu Hause
- Mit der halben gewohnten Salzmenge beginnen
- Erst nach dem Garen oder bei Tisch zugeben
- Zum Feindosieren mit Naturkristallsalz mischen
🏢 Für das Gewerbe
- Chargenübergreifend gleichbleibende Körnung
- Verschiedene Gebindegrößen – kein Mindestbestellwert
- Produktdatenblätter auf Anfrage erhältlich
Aromaprofil Geschmack & Aroma
Salzig · Schwefelig · Eierähnlich
- Sensorisch geprüft: salzig und eierähnlich im Geschmack, rötlich-braun im Aussehen.
- Der Geruch ist deutlich kräftiger als der Geschmack – im Mund bleibt vor allem Salz mit einem rauchigen Unterton.
- Mit 95,4 Gramm Natriumchlorid je 100 Gramm salzt es wie gewohnt; das Besondere liegt allein im Aroma.
So geht's Anwendungsempfehlung
Kala Namak wird gegen Ende zugegeben, nicht mitgekocht: Die Schwefelverbindungen, die den Ei-Eindruck tragen, sind flüchtig und ziehen mit dem Wasserdampf ab. Wer den Rührtofu von Anfang an damit salzt, hat am Ende ein gut gesalzenes Gericht ohne den Effekt, für den das Salz gekauft wurde. Die Pfanne also erst vom Herd nehmen, dann salzen.
Tipp: Mit der halben gewohnten Menge anfangen – und dabei der Zunge mehr trauen als der Nase. Der Geruch läuft dem Geschmack weit voraus, und wer nach Geruch nachwürzt, hat das Gericht am Ende versalzen, lange bevor der Ei-Ton kräftig genug wirkt. Ein guter Kompromiss ist, normal zu salzen – etwa mit grobem Naturkristallsalz aus der Mühle – und Kala Namak nur zum Abschluss darüberzustäuben.
Ein Salz, das man zuerst riecht und erst danach schmeckt – und das aus einer Pfanne Tofu ein ganzes Frühstück macht.
Häufig gestellte Fragen
Kala Namak ist ein verarbeitetes Steinsalz aus Südasien. Kristallsalz wird zusammen mit der Pflanze Salsola stocksii erhitzt und nimmt dabei Farbe und Aroma an. Bekannt ist es auch als Schwarzsalz, Black Salt oder Kala Nun. Charakteristisch ist der schwefelige, an Ei erinnernde Duft.
Dieses Kala Namak ist fein gemahlen auf eine Körnung von 0,3 bis 0,5 Millimetern. Das entspricht in etwa der Feinheit von handelsüblichem Tafelsalz und macht es gut streufähig für Rührtofu, Aufstriche oder Getränke. Gröber gemahlenes Kala Namak wirkt dagegen dunkler und weniger fein verteilbar.
In der veganen Küche wird Kala Namak oft mit Kurkuma kombiniert: Kurkuma gibt Tofu-Rührei die gelbe Farbe, Kala Namak liefert den schwefeligen Geschmack. Beide Zutaten werden untergemischt, das Salz aber erst zum Schluss, damit sein Aroma beim Erhitzen nicht verfliegt.
Kala Namak lässt sich gut mit einem milderen Speisesalz mischen, etwa mit grobem Naturkristallsalz, um den kräftigen Schwefelton abzuschwächen und trotzdem normal zu salzen. Ein Verhältnis von eins zu drei ist ein guter Ausgangspunkt, das sich nach Geschmack und Gericht anpassen lässt.
Für ein Rührei aus etwa 400 Gramm Tofu genügt ein halber bis ein ganzer Teelöffel Kala Namak, je nach gewünschter Intensität. Das Salz kommt erst nach dem Anbraten dazu, damit die schwefeligen Aromen erhalten bleiben. Löffelweise nachwürzen ist einfacher als von Anfang an zu viel zuzusetzen.
Kala Namak wird sparsam dosiert und erst gegen Ende zugegeben. Mit 95,4 Gramm Natriumchlorid je 100 Gramm salzt es wie übliches Speisesalz, wirkt aromatisch aber weit kräftiger. Da die Schwefelverbindungen flüchtig sind, kommt das Salz nach dem Garen oder bei Tisch an das Gericht.
Mehr zu Herkunft, Aroma und Verwendung: Kala Namak im Gewürzlexikon →
| Versandgewicht: |
1,02 kg
|
| Artikelgewicht: |
1,00 kg
|
| verantw. Lebensmittelunternehmer: |
pikantum KG, Gewerbegebiet 6, D-49838 Gersten |
| Details zur Herkunft: |
Indien, Pakistan Hinweis: In Ausnahmefällen kann die Herkunft auch abweichen. Damit gewährleisten wir die Verfügbarkeit auch bei Lieferengpässen und Missernten. |
| Hinweis zur Aufbewahrung: |
kühl, dunkel und trocken lagern |
Steinsalz, Salsola stocksii
Durchschnittliche Artikelbewertung
Alle Bewertungen: