Fenchelpulver aus ägyptischem Süßfenchel: würzig-süß, anisartig und ohne Mörser sofort einsatzbereit.
Fenchel ist Gemüse, Kraut und Gewürz zugleich – gemahlen wird die Frucht, die nach der Blüte aus den zarten Dolden entsteht. Verwendet wird Süßfenchel, Foeniculum vulgare var. dulce, die milde Sorte für die Küche. Sie wird bis zu einer Feinheit von 0,63 Millimetern zu bräunlichem Fenchelpulver vermahlen, das sich rückstandsfrei in Teige, Saucen und eigene Gewürzmischungen einrührt. Für das lakritzähnliche Aroma sorgt das ätherische Öl Anethol, das Fenchel mit Anis und Sternanis teilt.
Gemahlener Fenchel verteilt sich gleichmäßig und lässt sich genauer dosieren als ganze Samen – ein Vorteil überall dort, wo niemand auf ein ganzes Korn beißen soll: in Brotteigen, Rubs, Currys und Wurstwürzungen. Ganze Früchte für Sud, Röstaromen und sichtbare Saat gibt es als Gewürzfenchel, ganz, den kräftigeren Typ für die Kanne als Bio Teefenchel.
Süßlich · Anisartig · Weich
Gemahlener Fenchel hat keine schützende Fruchtwand mehr – das ätherische Anethol liegt frei und reagiert schnell auf Hitze. In heißem Fett genügen wenige Sekunden, danach kippt das Aroma ins Bittere; der Topf wird dafür am besten kurz von der Platte genommen. In Suppen, Saucen und Currys gehört das Pulver erst in die letzte Viertelstunde. In Teigen und Marinaden darf es von Anfang an dabei sein, weil die Hitze dort verteilt ankommt.
Süßfenchel fein vermahlen – das Lakritzaroma steht sofort im Gericht, ohne Mörser, ohne Umweg, ohne Wartezeit.
Gemahlener Fenchel wird sparsam dosiert: etwa ein halber Teelöffel für vier Portionen Suppe oder Sauce, ein gestrichener Teelöffel je 500 Gramm Brotteig. Durch die Feinheit von bis zu 0,63 Millimetern verteilt er sich sofort und wirkt kräftiger als dieselbe Menge ganzer Samen.
Gemahlener Fenchel kommt spät ins Gericht, etwa in der letzten Viertelstunde. Ohne schützende Fruchtwand liegt das ätherische Anethol frei und verträgt lange Hitze schlecht; in heißem Fett genügen wenige Sekunden, bevor das Aroma ins Bittere kippt.
Gutes Fenchelpulver ist gleichmäßig bräunlich, staubfein ohne Klumpen und riecht schon beim Öffnen deutlich nach Lakritz. Lässt der Duft nach oder wirkt das Pulver gräulich und stumpf, hat das ätherische Anethol gelitten – Farbe und Geruch sind die verlässlichsten Anhaltspunkte.
Mehr zu Herkunft, Aroma und Verwendung: Fenchelsamen im Gewürzlexikon →
Es gibt noch keine Bewertungen.
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung