Bio Bockshornkleesamen aus kontrolliert biologischem Anbau – ganze, ungemahlene Samen mit dem herb-nussigen Grundton, der indische Currymischungen unverwechselbar macht.
Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört botanisch zu den Hülsenfrüchtlern und ist eng mit dem Schabzigerklee verwandt. Die kantigen, bernsteinfarbenen Samen messen rund 3–5 mm, sind ausgesprochen hart und erinnern in ihrer Form an kleine Ziegenhörner – daher der deutsche Name. Der historische Beiname Griechisch Heu verweist auf den Duft nach frisch getrocknetem Heu. Die Samen werden keimreduziert und ganz belassen, also nicht gemahlen.
Bockshornkleesamen kommen selten allein zum Einsatz: Sie sind fester Bestandteil zahlreicher Gewürzmischungen der indischen, äthiopischen und orientalischen Küche und steuern dort die leicht herbe Tiefe bei.
Würzig-nussig · Heuartig-süßlich · Herb im Abgang
Die Samen sind so hart, dass sie sich im Mörser kaum zerkleinern lassen. Bewährt hat sich: in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten rösten, bis sie duften, abkühlen lassen und in einer Gewürzmühle mahlen. Als Richtwert genügt 1/4 Teelöffel gemahlen für vier Portionen.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen luftdicht verschlossen aufbewahren.
Herb, nussig und unverwechselbar: das Gewürz, das vielen Currymischungen ihren charakteristischen Grundton gibt.
Bockshornkleesamen werden vor allem als Bestandteil von Gewürzmischungen verwendet: in nahezu jedem Currypulver, in Sambar-Masala, in Panch Phoron und in Berbere. Daneben würzen sie herzhafte Brote, Kräuterkäse, Linsengerichte, Chutneys und eingelegtes Gemüse.
Bockshornkleesamen schmecken würzig-nussig und kräftig, mit einer deutlich herben bis bitteren Grundnote. Im Duft erinnern sie an frisch getrocknetes Heu und an Liebstöckel. Kurzes Anrösten mildert die Bitterkeit spürbar ab.
Bockshornkleesamen sind so hart, dass sie sich im Mörser kaum zerkleinern lassen; zielführend ist eine elektrische Gewürz- oder Kaffeemühle. Kurzes trockenes Anrösten vor dem Mahlen macht die Samen spröder. Alternativ über Nacht in kaltem Wasser einweichen.
Bockshornkleesamen, die als Gewürz angeboten werden, sind keimreduziert und keimen deshalb nicht. Für die Sprossenzucht wird ausdrücklich als Keimsaat deklarierte Ware benötigt – bei pikantum die Bio Bockshornklee Keimsaat für Sprossen.
Als Richtwert genügt 1/4 Teelöffel gemahlen für vier Portionen. Die Würzkraft ist hoch, bei zu großzügiger Dosierung tritt die herbe Grundnote deutlich hervor. In Gewürzmischungen liegt der Anteil meist im einstelligen Prozentbereich.
Bockshornkleesamen werden kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert und nach dem Öffnen luftdicht verschlossen aufbewahrt. Ganze Samen behalten ihr Aroma besser als gemahlene Ware und werden am besten erst kurz vor der Verwendung gemahlen. Maßgeblich ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.
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