Nicht die Frucht, sondern das Blatt: geschnittene Himbeerblätter aus Wildsammlung, herb-grün im Aufguss und eine klassische Basis für eigene Teemischungen.
Die Himbeere (Rubus idaeus) gehört zur Familie der Rosengewächse und damit in dieselbe Verwandtschaft wie Rose, Apfel und Aprikose. Am nächsten steht ihr die Brombeere: Beide teilen sich die Gattung Rubus. Der Strauch liefert zweierlei – die Früchte im Sommer und die Blätter, die getrocknet und geschnitten einen eigenständigen Aufguss ergeben. Diese Blätter stammen aus Wildsammlung: Sie wachsen ohne Anbau an ihrem natürlichen Standort und werden dort von Hand geerntet.
Himbeerblätter gehören zu den Kräutern, die in fast jeder selbst gemischten Hausteemischung auftauchen. Ihr herber, unaufdringlicher Charakter bildet den Untergrund, vor dem sich kräftigere Kräuter abheben – ähnlich wie ein schwarzer Tee, nur ohne dessen Koffein. Wer eine zweite ruhige Komponente sucht, ergänzt Brennnesselblättern.
Herb · Grün · Zurückhaltend
Zugedeckt ziehen lassen und anschließend abseihen. Die Herbe nimmt mit der Ziehzeit deutlich zu – wer den Aufguss milder mag, bleibt am unteren Ende der angegebenen Zeit und dosiert eher knapp. Umgekehrt lohnt sich eine längere Ziehzeit, wenn die Blätter als kräftige Grundlage einer Mischung dienen sollen.
Herb, grün und unaufdringlich – das Blatt des Himbeerstrauchs, von Hand gesammelt dort, wo er von selbst wächst.
Himbeerblättertee schmeckt herb und grün, mit einer leicht zusammenziehenden Note, die an schwarzen Tee erinnert – nur ohne dessen Koffein. Nach Himbeeren schmeckt der Aufguss nicht: Das Fruchtaroma sitzt in der Beere, nicht im Blatt. Die Herbe nimmt mit der Ziehzeit zu.
Bei zertifizierter Wildsammlung werden die Pflanzen nicht angebaut, sondern an ihrem natürlichen Standort von Hand gesammelt. Die EU-Öko-Verordnung 2018/848 stellt dafür zwei Bedingungen: Das Sammelgebiet darf über mehrere Jahre nicht mit unzulässigen Mitteln behandelt worden sein, und die Sammlung darf Lebensraum und Fortbestand der Art nicht gefährden.
Himbeerblättertee wird aus ein bis zwei Teelöffeln je Tasse zubereitet, übergossen mit sprudelnd kochendem Wasser und zugedeckt 5 bis 10 Minuten gezogen. Das entspricht der Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung für Kräutertees. Für einen milderen Aufguss knapper dosieren und kürzer ziehen lassen.
Himbeerblätter lassen sich gut mit allem mischen, was mehr Kontur hat: Pfefferminze, Zitronenverbene, Melisse oder Brennnessel. Weil sie geschmacklich zurückhaltend sind, eignen sie sich als Grundlage, vor der sich kräftigere Kräuter abheben. Getrocknete Fruchtstücke hellen den herben Charakter zusätzlich auf.
Die Himbeere ist am engsten mit der Brombeere verwandt – beide gehören zur Gattung Rubus. In derselben Familie der Rosengewächse stehen außerdem Rose, Apfel, Kirsche und Aprikose. Botanisch ist die Himbeere übrigens keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht aus vielen kleinen Einzelfrüchten.
Getrocknete Himbeerblätter werden kühl, trocken, dunkel und gut verschlossen gelagert. Licht bleicht die grüne Farbe aus, Feuchtigkeit lässt die geschnittenen Blätter verklumpen. Ein Lagerplatz direkt über dem Herd oder neben dem Backofen ist deshalb ungünstig.
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Schwangerschaft Der Tee hat ein gutes Aroma und schmeckt angenehm, allerdings ist ein Kilo wirklich viel ;)
Der Tee hat ein gutes Aroma und schmeckt angenehm, allerdings ist ein Kilo wirklich viel ;)
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