Geschnittene Hibiskusblüten der Roselle – fruchtig-säuerlich im Geschmack und mit einer tiefroten Farbe, die jede Teemischung verwandelt.
Für den Aufguss wird Hibiscus sabdariffa verwendet, ein einjähriger krautiger Strauch aus der Familie der Malvengewächse, der ursprünglich aus Westafrika stammt. Geläufig ist er auch als Roselle, Afrikanische Malve, Sudanmalve oder Roseneibisch. Verarbeitet wird nicht die eigentliche Blüte: Nachdem diese abgefallen ist, bleiben die fleischigen Kelche zurück, die zur Fruchtreife geerntet, getrocknet und geschnitten werden. Sie tragen die Farbe, die Säure und das Aroma.
Rund um den Globus wird aus diesen Kelchen dasselbe gemacht und jeweils anders genannt: Karkade in Ägypten und im Sudan, Bissap in Westafrika, Agua de Jamaica in Mexiko. Heiß aufgegossen und abgekühlt ergibt sich daraus ein tiefrotes Erfrischungsgetränk – der Aufguss selbst erfolgt in jedem Fall mit kochendem Wasser.
Fruchtig · Säuerlich · Herb
Zugedeckt ziehen lassen und anschließend abseihen. Farbe und Säure entwickeln sich unterschiedlich schnell: Die tiefrote Färbung steht bereits nach wenigen Minuten, die Säure nimmt danach weiter zu. Wer es milder mag, seiht früher ab – wer die kräftige Säure sucht, lässt länger ziehen. Für ein kaltes Getränk wird ebenfalls heiß aufgegossen und der fertige Aufguss anschließend abgekühlt.
Karkade, Bissap, Agua de Jamaica – überall auf der Welt dieselben Kelche, tiefrot aufgegossen und fruchtig-säuerlich.
Hibiskusblüten sind botanisch keine Blüten, sondern die fleischigen Kelche von Hibiscus sabdariffa. Sie bleiben zurück, nachdem die eigentliche Blüte abgefallen ist, und werden zur Fruchtreife geerntet, getrocknet und geschnitten. Im Handel ist die Bezeichnung Hibiskusblüten dennoch etabliert.
Teehibiskus und Gartenhibiskus sind verschiedene Arten. Für den Aufguss wird Hibiscus sabdariffa verwendet, die Roselle, ein einjähriger krautiger Strauch aus Westafrika. Die Zierpflanzen in Gärten und Wohnungen sind Hibiscus syriacus und Hibiscus rosa-sinensis, gezüchtet auf große dekorative Blüten und für Tee nicht geeignet.
Hibiskustee schmeckt fruchtig-säuerlich, mit einer Säure, die an reife Cranberry erinnert, einer süßlichen Grundnote und herbem Abgang. Blumig schmeckt er trotz des Namens nicht. Die tiefrote Farbe steht bereits nach wenigen Minuten, die Säure nimmt mit längerer Ziehzeit weiter zu.
Kalter Hibiskustee wird heiß aufgegossen und anschließend abgekühlt, nicht kalt angesetzt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für Kräutertees sprudelnd kochendes Wasser und mindestens fünf Minuten Ziehzeit. Danach abseihen, abkühlen und mit Eis, Limette und Minze servieren – etwas kräftiger dosieren, weil Eiswürfel verdünnen.
Hibiskustee heißt in Ägypten und im Sudan Karkade, in Westafrika Bissap und in Mexiko Agua de Jamaica. Gemeint ist überall derselbe Aufguss aus den getrockneten Kelchen der Roselle, meist gekühlt und gesüßt getrunken. Ägypten und der Sudan zählen zu den wichtigsten Anbauregionen weltweit.
Hibiskus wird Teemischungen vor allem wegen der Farbe beigegeben: Schon ein kleiner Anteil färbt einen hellen Kräuter- oder Früchteteeaufguss kräftig rot. Weil mit der Farbe auch Säure ins Getränk gelangt, empfiehlt sich sparsames Beimischen und Abschmecken.
Jede Verbraucherbewertung wird vor ihrer Veröffentlichung auf ihre Echtheit überprüft, sodass sichergestellt ist, dass Bewertungen nur von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte auch tatsächlich erworben haben. Die Überprüfung geschieht dadurch, dass die Möglichkeit einer Bewertungsabgabe von einer vorherigen Anmeldung in einem registrierten Kundenkonto abhängig gemacht wird, von dem aus ein Kauf getätigt wurde.
Alle Bewertungen:
Top-Qualität Aromatische Hibiskusblüten die zu einem leckeren Tee werden! ;-)
Aromatische Hibiskusblüten die zu einem leckeren Tee werden! ;-)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung