Bio-Vanilleschoten der Art Vanilla tahitensis in Gourmet-Qualität: ganze, geschmeidige Schoten von 19 Zentimetern Länge mit einem eigenständigen, blumig-fruchtigen Aromabild.
Vanilla tahitensis ist eine eigene Art neben der klassischen Gewürzvanille. Angebaut wird sie in Französisch-Polynesien und in Papua-Neuguinea; diese Schoten stammen aus Papua-Neuguinea – der Artname beschreibt die Pflanze, nicht den Anbauort. Der Vanillingehalt liegt mit über 0,4 Prozent niedriger als bei Bourbon-Vanille, dafür treten die übrigen Aromastoffe hervor, die das blumig-fruchtige Bild dieser Art ausmachen. Geliefert wird Gourmet-Qualität: ganze, biegsame Schoten, dunkelbraun bis schwarz und längs gerunzelt.
Das blumig-fruchtige Profil passt dort, wo klassische Vanille zu dominant wäre: neben Obst, Säure und frischen Aromen. In der Gourmetküche wird diese Art genau dafür geschätzt.
Blumig · Fruchtig · Anisartig
Die Schote wird längs aufgeschlitzt und mitsamt dem Mark in die Flüssigkeit gegeben. Für kalt angesetzte Zubereitungen wie Sirup oder Extrakt genügt es, sie ganz einzulegen und mehrere Wochen ziehen zu lassen.
Wer Vanille bisher nur süß und sahnig kennt, findet hier eine Schote, die unerwartet nach Blüte, Kirsche und Anis duftet.
Tahitensis ist der Artname der Pflanze und keine Herkunftsangabe: Vanilla tahitensis wurde nach Tahiti benannt, wird aber ebenso in Papua-Neuguinea angebaut. Diese Schoten stammen aus Papua-Neuguinea und sind damit im Sinne der Herkunft keine Tahiti-Vanille.
Tahitensis-Vanille enthält von Natur aus weniger Vanillin als Bourbon-Vanille – über 0,4 Prozent gegenüber über 0,6 Prozent. Das ist ein Artmerkmal und kein Qualitätsmangel: Das Aroma dieser Art wird stärker von blumigen und fruchtigen Begleitstoffen getragen.
Tahitensis-Vanille lässt sich mengengleich für Bourbon-Vanille einsetzen, schmeckt aber deutlich anders: blumiger und fruchtiger statt süß-cremig. Für klassische Desserts bleibt Bourbon die nähere Wahl, zu Obst, Säure und frischen Aromen spielt Vanilla tahitensis ihre Stärke aus.
Mehr zu Herkunft, Aroma und Verwendung: Vanille im Gewürzlexikon →
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