Weiße Ginsengwurzel, fein gemahlen – leicht bitter mit einer süßlichen Note, die an Süßholzwurzel erinnert.
Ginseng (Panax ginseng C. A. Meyer) trägt seinen Namen wegen seiner Form: Das chinesische rénshēn wird meist als Menschenwurzel übersetzt, und tatsächlich erinnern die verzweigten Wurzeln mit ihren Seitenarmen an eine kleine Figur. Im Deutschen heißt die Pflanze außerdem Samwurzel.
Ginsenganbau ist eine Übung in Geduld. Die Samen brauchen rund zwei Winter, bis sie keimen. Danach vergehen etwa sechs Jahre, bis die Wurzel groß genug für die Ernte ist – geerntet wird im September. Und selbst dann ist die Fläche nicht wieder frei: Der Boden braucht viele Jahre Ruhe, bevor dort erneut Ginseng wachsen kann. Ein Beet liefert also im Grunde eine Ernte pro Jahrzehnt. Das erklärt, warum Ginseng nie ein günstiges Erzeugnis war und auch keines werden wird.
Als Pulver ist Ginseng vielseitiger als die ganze Wurzel: Er lässt sich aufgießen, aber ebenso in Gerichte einrühren. In der koreanischen Küche gehört Ginseng traditionell in eine langsam gegarte Hühnersuppe – dort trifft die leichte Bitterkeit auf Brühe, Reis und Knoblauch.
Bitter · Süßlich · Erdig
Gemahlene Wurzel verhält sich anders als geschnittene Blätter: Sie schwimmt nicht auf, sondern klumpt gern, wenn heißes Wasser direkt darauf trifft. Wer das Pulver zuerst mit einem Schuss kaltem Wasser zu einer glatten Paste anrührt und dann erst aufgießt, hat ein gleichmäßiges Getränk statt kleiner Nester am Tassenboden.
Zwei Winter zum Keimen, sechs Jahre bis zur Ernte – und danach braucht der Boden erst einmal eine lange Pause.
Ginseng ist Panax ginseng C. A. Meyer, eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Araliengewächse. Verwendet wird die Wurzel, die sich stark verzweigt und dadurch ihre charakteristische Form bekommt. Hier liegt sie fein gemahlen als Pulver vor.
Weißer und roter Ginseng stammen von derselben Pflanze und unterscheiden sich in der Verarbeitung. Weißer Ginseng wird nach der Ernte direkt getrocknet und behält seine helle Farbe. Roter Ginseng wird zuvor mit Wasserdampf behandelt, wodurch er sich rotbraun färbt.
Ginsengsamen brauchen rund zwei Winter bis zur Keimung, danach vergehen etwa sechs Jahre bis zur Ernte. Anschließend muss der Boden viele Jahre ruhen, bevor dort wieder Ginseng wachsen kann. Eine Fläche liefert damit ungefähr eine Ernte pro Jahrzehnt.
Ginsengpulver schmeckt leicht bitter mit einer süßlichen Note, die an Süßholzwurzel erinnert, dazu erdig-wurzelig im Hintergrund. Weißer Ginseng bleibt dabei milder als roter, weil ihm die Dampfbehandlung vor dem Trocknen fehlt, die den Geschmack kräftiger und karamelliger macht.
Der Name geht auf das chinesische rénshēn zurück, das meist als Menschenwurzel übersetzt wird. Gemeint ist die Form: Die stark verzweigte Wurzel mit ihren Seitenarmen erinnert an eine kleine menschliche Figur. Ein deutscher Name lautet Samwurzel.
Ginsengpulver wird mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen und mindestens 5 bis 10 Minuten ziehen gelassen, etwa 1 Teelöffel je Tasse. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt diese Zubereitung für lose Aufgussprodukte. Zuerst mit wenig Wasser anrühren verhindert Klümpchen.
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Alle Bewertungen:
Als Getränk Schon lange wollte ich mal wieder Ginseng Tee trinken. Ich kenne ihn von verschiedenen Messen, zum B. Weltausstellung in Hannover. Besonders gefällt mir, dass ich ihn mit dem Pulver in einer schwächeren Konzentration herstellen kann und dadurch einen gut schmeckenden Tee mit einer leichten Bitternote trinke und gern auf Zucker oder Honig verzichte.
Schon lange wollte ich mal wieder Ginseng Tee trinken. Ich kenne ihn von verschiedenen Messen, zum B. Weltausstellung in Hannover. Besonders gefällt mir, dass ich ihn mit dem Pulver in einer schwächeren Konzentration herstellen kann und dadurch einen gut schmeckenden Tee mit einer leichten Bitternote trinke und gern auf Zucker oder Honig verzichte.
Ginsengwurzel - Pulver Prima Qualität, sehr fein gemahlen, mehlartige Konsistenz, ohne verunreinigungen. In Wasser eingerührt, ergibt es einen sehr wüzigen Trunk. Ob es gesundheitlich hilft, kann ich leider nicht sagen, aber ich gehe mal davon aus :-)
Prima Qualität, sehr fein gemahlen, mehlartige Konsistenz, ohne verunreinigungen. In Wasser eingerührt, ergibt es einen sehr wüzigen Trunk. Ob es gesundheitlich hilft, kann ich leider nicht sagen, aber ich gehe mal davon aus :-)
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