Bio-Schwarztee aus Sri Lanka als ganzes Blatt – arttypisch frisch in Duft und Geschmack, mit brauner Tasse.
Bis in die 1860er Jahre war Ceylon eine Kaffeeinsel. Dann breitete sich der Kaffeerostpilz Hemileia vastatrix aus und vernichtete die Ernten so gründlich, dass der Anbau unrentabel wurde. Der Schotte James Taylor legte 1867 bei Loolecondera, rund 35 Kilometer südöstlich von Kandy, die erste reguläre Teeplantage der Insel an – und aus der Not wurde binnen weniger Jahrzehnte eines der größten Teeanbaugebiete der Welt. Der Name Ceylon blieb dem Tee erhalten, auch nachdem das Land 1972 in Sri Lanka umbenannt wurde. Verarbeitet wird hier das ganze Blatt, geschnitten auf 1 bis 12 Millimeter.
Weil der Aufguss klar und frisch bleibt statt streng zu werden, verträgt dieser Tee beides: den puren Genuss und die Rolle als Grundlage. Wer eigene Mischungen ansetzt, hat mit einem Blatttee die ruhigere Basis – gebrochene Blattgrade geben schneller ab und überholen die zugesetzten Kräuter.
Frisch · Klar · Arttypisch
Etwa ein gehäufter Teelöffel auf 250 Milliliter, mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen und rund fünf Minuten ziehen lassen. Kürzer gezogen bleibt der Tee milder, länger gezogen wird er herber. Die Blätter danach nicht wegwerfen: Ein zweiter Aufguss gelingt bei diesem Blattgrad ohne Weiteres, er fällt heller aus und schmeckt weicher.
Ohne einen Pilz, der vor über 150 Jahren die Kaffeeernten dahinraffte, gäbe es diesen Tee auf der Insel vermutlich gar nicht.
Ceylon-Tee ist Tee aus Sri Lanka. Der Name geht auf die frühere Bezeichnung der Insel zurück, die 1972 in Sri Lanka umbenannt wurde – für Tee blieb er als Herkunftsbezeichnung erhalten. Angebaut wird auf drei Höhenstufen zwischen Küstenebene und Hochland.
Pekoe bezeichnet einen Blattgrad, nicht eine Sorte oder ein Anbaugebiet. Gemeint sind ganze, gerollte Blätter im Gegensatz zu gebrochenen Graden wie Broken Orange Pekoe. Dieser Tee ist als Blatttee mit einer Schnittgröße von 1 bis 12 Millimetern spezifiziert.
Ceylon-Schwarztee wird mit einem gehäuften Teelöffel auf 250 Milliliter aufgegossen und rund fünf Minuten gezogen. Die Spezifikation nennt eine Wassertemperatur von 70 bis 100 Grad; für Schwarztee ist sprudelnd kochendes Wasser die übliche Wahl. Wer es milder mag, zieht kürzer.
Auf Sri Lanka wuchs bis in die 1860er Jahre vor allem Kaffee. Der Kaffeerostpilz Hemileia vastatrix machte den Anbau unrentabel. James Taylor legte 1867 bei Loolecondera die erste Teeplantage an – der Beginn des Ceylon-Tees.
Blatttee lässt sich in der Regel zweimal aufgießen. Ganze Blätter geben ihre Inhaltsstoffe langsamer ab als gebrochene Grade, deshalb bleibt für einen zweiten Aufguss genug übrig. Er fällt heller aus und schmeckt weicher als der erste.
Dieser Ceylon-Tee schmeckt arttypisch frisch, die Tasse ist braun. Geruch und Geschmack sind in der Spezifikation als frisch und ceylontypisch geprüft. Weil ganze Blätter langsamer abgeben, bleibt der Aufguss auch nach fünf Minuten klar. Er wirkt dadurch frischer als ein Bruchtee.
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