Bio-Schafgarbenkraut, geschnitten – würzig-aromatisch im Aufguss, mit einer klaren Bitternote, die den Charakter ausmacht.
Die Schafgarbe (Achillea millefolium L.) gehört zu den Korbblütlern und ist in ganz Europa heimisch – an Wegrändern, auf Wiesen und Weiden gehört sie zu den Pflanzen, die man kennt, ohne sie je bewusst angesehen zu haben. Dabei lohnt der zweite Blick gleich doppelt: Der Artname millefolium heißt tausendblättrig und meint nicht etwa viele Blätter, sondern ein einzelnes – die Fiederblätter sind so fein zerteilt, dass sie fast wie Farn wirken. Und was von oben wie eine weiße Blüte aussieht, ist in Wahrheit eine ganze Versammlung: eine Doldenrispe aus Dutzenden winziger Blütenkörbchen. Der Gattungsname Achillea verweist auf Achilleus, den Helden der griechischen Mythologie.
Schafgarbenkraut ist ein Aufgusskraut mit deutlicher Bitterkeit – kein Einsteigerkraut also, aber genau das, was einer Mischung Struktur gibt. Wer Bitteres schätzt, trinkt es pur; sonst übernimmt ein mildes Kraut das Gegengewicht.
Würzig · Herb · Bitter
Die Bitterstoffe gehen schnell ins Wasser über, das Aroma braucht etwas länger. Wer zum ersten Mal Schafgarbe aufgießt, nimmt deshalb besser etwas weniger Kraut als gewohnt und bleibt bei der Ziehzeit im angegebenen Rahmen – kräftiger geht immer, zurücknehmen nicht.
Tausendblättrig heißt sie – dabei ist es ein einziges Blatt, nur so fein zerteilt, dass man sich beim Zählen verliert.
Schafgarbe ist Achillea millefolium, eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Sie ist in ganz Europa heimisch und wächst an Wegrändern, auf Wiesen und Weiden. Für den Aufguss wird das geschnittene, natürlich getrocknete Kraut verwendet.
Schafgarbentee schmeckt würzig-aromatisch mit einer klaren, lange nachklingenden Bitterkeit. Im Hintergrund liegt eine harzig-krautige Spur aus dem ätherischen Öl der Pflanze. Wer es weicher mag, mischt Schafgarbe mit einem milden Kraut wie Melisse und dosiert das Kraut eher sparsam.
Der Artname millefolium bedeutet tausendblättrig und bezieht sich auf die Blattform. Die Fiederblätter der Schafgarbe sind so fein zerteilt, dass ein einzelnes Blatt aus unzähligen Abschnitten zu bestehen scheint. Gemeint sind also nicht viele Blätter, sondern die Feingliedrigkeit eines einzigen.
Der Namensteil Schaf wird meist damit erklärt, dass Schafe das Kraut gern fressen und es auf Weiden häufig wächst. Die Herkunft von Garbe über althochdeutsch garwa gilt als nicht abschließend geklärt. Der Gattungsname Achillea verweist auf Achilleus aus der griechischen Mythologie.
Der weiße Schirm der Schafgarbe ist keine einzelne Blüte, sondern eine Doldenrispe aus Dutzenden winziger Blütenkörbchen. Jedes Körbchen trägt eigene Zungen- und Röhrenblüten. Diese Bauweise ist typisch für Korbblütler, zu denen auch Gänseblümchen und Sonnenblume gehören.
Schafgarbe wird mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen und mindestens 5 bis 10 Minuten ziehen gelassen, etwa 2 Teelöffel je Tasse. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt diese Zubereitung für alle losen Kräutertees. Sparsam dosieren lohnt sich, die Bitterstoffe lösen sich rasch.
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