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Grüner Spargelsalat mit Pinienkernen

pikantum KG

Grüner Spargelsalat mit gerösteten Pinienkernen, sonnengetrockneten Tomaten und cremiger Burrata auf einem Teller
  • Frühling
  • Vegetarisch
  • Mediterran
  • 30 Minuten

von Simone · 11. Mai 2026

4
Portionen
15 Min
Vorbereitung
15 Min
Garzeit
Einfach
Schwierigkeit

Wenn die Spargelzeit beginnt, gehört dieser Salat auf jeden Tisch: Knackiger grüner Spargel trifft auf goldbraun geröstete Pinienkerne, intensiv-fruchtige sonnengetrocknete Tomaten und cremige Burrata. Eine fein gehackte Salzzitrone gibt dem Ganzen eine salzig-zitronige Tiefe, die alle Aromen perfekt zusammenhält.

Im Mittelpunkt stehen die Pinienkerne: Erst beim Rösten entfalten sie ihr charakteristisches, buttrig-nussiges Aroma – und sorgen für den feinen Crunch, der den cremigen Burrata so schön kontrastiert. Egal ob als leichtes Hauptgericht, als Vorspeise oder als mediterraner Beitrag zum nächsten Grillabend: In 30 Minuten steht dein Frühlingsteller bereit.

Was du brauchst

für 4 Portionen · vegetarisch · mediterran

Spargel & Frisch

  • 500 ggrüner Spargel
  • 80 ggetrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)
  • einige Blätter frischer Basilikum (optional)

Dressing

  • ½Salzzitrone (oder Saft einer ½ Bio-Zitrone + Prise Meersalz)
  • 5 ELnatives Olivenöl extra
  • Meersalz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Aus deinem pikantum-Vorrat

  • 4 ELPinienkerne Bio
  • 2Burrata (à ca. 125 g)

Schritt für Schritt

  1. Spargel vorbereiten

    Den Spargel gründlich waschen. Die holzigen Enden (ca. 2 cm) abschneiden und jede Stange einmal in der Mitte halbieren, sodass du gleichmäßig lange Stücke bekommst.

  2. Spargel anbraten und dämpfen

    1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Spargel hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze 2–3 Minuten rundum anbraten, bis er leichte Röstaromen bekommt. Anschließend ca. 4 EL Wasser angießen, leicht salzen und mit Deckel weitere 4–5 Minuten bissfest dämpfen. Spargel aus der Pfanne nehmen und kurz abkühlen lassen.

  3. Pinienkerne rösten

    Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden goldbraun rösten. Sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller abkühlen lassen.

  4. Tomaten und Salzzitrone vorbereiten

    Die getrockneten Tomaten gut abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Die Salzzitrone kurz abwaschen und die Schale sehr fein hacken.

  5. Dressing anrühren

    Für das Dressing die gehackte Salzzitrone mit den restlichen 4 EL Olivenöl und frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Kurz abschmecken – salzen ist in der Regel nicht nötig, die Salzzitrone bringt genug Würze mit.

  6. Anrichten und servieren

    Den Spargel auf Tellern anrichten, die Tomatenstreifen darauf verteilen und das Dressing darüberträufeln. Je eine Burrata mittig platzieren und großzügig mit gerösteten Pinienkernen und Basilikumblättern bestreuen. Sofort servieren.

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Rund ums Rezept

Kann man Pinienkerne roh essen?
Ja, du kannst Pinienkerne bedenkenlos roh essen. Sie werden in dieser Form geerntet, verarbeitet und verpackt. Roh schmecken sie mild, buttrig und leicht harzig. Beim Rösten entfaltet sich ihr charakteristisches, nussig-süßes Aroma deutlich intensiver – deshalb werden sie für Pesto, Salate oder als Topping häufig kurz in der Pfanne oder im Ofen angeröstet.
Worin besteht der Unterschied zwischen Pinienkernen und Zedernkernen?
Pinienkerne stammen aus den Zapfen der Mittelmeer-Pinie (auch Italienische Steinkiefer genannt). Zedernkerne – teilweise auch als sibirische Pinienkerne angeboten – kommen dagegen aus den Zapfen der sibirischen Zirbelkiefer. Optisch sind Pinienkerne länglich-tropfenförmig und hell-elfenbeinfarben, Zedernkerne deutlich kleiner und runder. Geschmacklich sind Pinienkerne mild und buttrig mit feinem Harzton, Zedernkerne aromatisch-würziger und intensiver. Für klassische mediterrane Rezepte wie Pesto alla Genovese oder diesen Spargelsalat sind echte Pinienkerne die traditionelle Wahl.
Wie röste ich Pinienkerne richtig?
Am einfachsten gelingt das Rösten ohne Öl in einer trockenen Pfanne. Gib die Kerne in eine kalte Pfanne und erhitze sie bei mittlerer Hitze. Schwenke die Pfanne regelmäßig oder rühre mit einem Holzlöffel, damit die Kerne gleichmäßig Farbe annehmen. Nach etwa 3–5 Minuten sind sie goldbraun und duften nussig. Wichtig: Die Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen – Pinienkerne enthalten viel Öl und verbrennen sehr schnell. Nimm sie sofort aus der heißen Pfanne, sonst dunkeln sie nach. Alternativ kannst du sie im Backofen bei 160 °C Umluft etwa 5–7 Minuten rösten, gelegentlich wenden.
Sind Pinienkerne Nüsse?
Botanisch betrachtet sind Pinienkerne keine echten Nüsse, sondern Samen – genauer gesagt die essbaren Samen aus den Zapfen der Pinie. Im Küchenalltag werden sie jedoch oft zu den Nüssen und Kernen gezählt, weil sie ähnlich verwendet werden und ein vergleichbar buttrig-nussiges Aroma haben. Nach der EU-Lebensmittelinformationsverordnung gehören Pinienkerne nicht zu den kennzeichnungspflichtigen Schalenfrüchten. Wer empfindlich auf Nüsse oder Samen reagiert, sollte trotzdem vorsichtig sein und im Zweifel mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen.
Muss ich grünen Spargel schälen?
In der Regel nicht. Die Schale von grünem Spargel ist dünn und zart und kann problemlos mitgegessen werden. Es reicht, wenn du die unteren 1–2 Zentimeter der Stange – den holzigen, trockenen Teil – abschneidest. Nur bei besonders dicken Stangen kann es sich lohnen, das untere Drittel mit einem Sparschäler leicht zu schälen.
Kann ich den Salat vorbereiten?
Teilweise ja. Den Spargel kannst du bereits am Vortag anbraten und dämpfen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Auch die Pinienkerne lassen sich vorab rösten – am besten luftdicht verschlossen lagern, damit sie knackig bleiben. Die getrockneten Tomaten kannst du ebenfalls schon in Streifen schneiden. Das Dressing lässt sich problemlos vorbereiten. Burrata und Dressing kommen erst kurz vor dem Servieren auf den Teller, sonst weicht der Salat durch und die Pinienkerne verlieren ihren Crunch.
Wodurch kann ich die Burrata ersetzen, wenn ich vegan koche?
Es gibt inzwischen sehr gute pflanzliche Alternativen. Vegane Burrata oder veganer Mozzarella auf Cashew- oder Mandelbasis funktionieren optisch und geschmacklich am nächsten am Original. Alternativ passt ein selbstgemachter Cashew-Ricotta, eine cremige Mandel- oder Macadamia-Creme oder eine Kugel veganer Frischkäse. Wenn du keine Käsealternative verwenden möchtest, kannst du die Cremigkeit auch über eine reife Avocado in Scheiben holen – dann ruhig eine zusätzliche Handvoll Pinienkerne dazugeben, damit der Biss erhalten bleibt.
Kann ich die Salzzitrone durch frische Zitrone ersetzen?
Ja, das funktioniert sehr gut. Verwende dann den Saft einer halben Bio-Zitrone zusammen mit einer guten Prise feinem Meersalz. Wer dem Original noch näherkommen möchte, reibt zusätzlich etwas Schale einer Bio-Zitrone fein ab und gibt sie zum Dressing. Geschmacklich ist die Salzzitrone komplexer, fruchtiger und hat eine leicht fermentierte Note – die schnelle Variante ist aber ein vollwertiger Ersatz und bringt ebenfalls die nötige Frische ins Dressing.

Simone Wertz

Chefin pikantum · 11. Mai 2026


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