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Unser Neuzugang: Carolina Reaper - eine der schärfsten Chilisorten der Welt

pikantum KG
Unser Neuzugang: Carolina Reaper - eine der schärfsten Chilisorten der Welt - Chili FAQ: Carolina Reaper bis Paprika

Botanisch gesehen gehören sowohl Chili als auch Paprika zur Gattung Capsicum. Der Hauptunterschied liegt im Capsaicin-Gehalt: Paprika enthält nahezu kein Capsaicin und ist daher mild, während Chilis verschiedene Mengen dieses Alkaloids enthalten, das für die charakteristische Schärfe verantwortlich ist.

Die Scoville-Skala ist das internationale Maßsystem für die Schärfe von Chilis:

0-100 Scoville: Paprika (edelsüß, delikatess)

100-1.000 Scoville: Piment d'Espelette

15.000-30.000 Scoville: Cayenne-Pfeffer

50.000-130.000 Scoville: Bird Eye Chili

900.000+ Scoville: Carolina Reaper (eine der schärfsten Chilis der Welt)

Reines Capsaicin hat etwa 16 Millionen Scoville

Die Scoville-Skala wurde 1912 von dem amerikanischen Pharmakologen Willbur L. Scoville entwickelt, als dieser nach einem geeigneten Pfeffer für eine wärmeerzeugende Salbe suchte.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme befindet sich das Capsaicin hauptsächlich in der Plazenta (dem weißen Gewebe), nicht in den Samen selbst. Die Samen können jedoch Capsaicinreste durch den direkten Kontakt mit der Plazenta aufnehmen.

Somit sind Chiliflocken mit Saat potenziell etwas schärfer als solche ohne Saat.

Chilifäden sind getrocknete, in dünne Streifen geschnittene Chilis.

Sie werden vor allen Dingen wegen ihrer optischen Attraktivität für Suppen, Salate und asiatische Gerichte als Topping eingesetzt.

Piment d´ Espelette trägt eine geschützte Ursprungsbezeichnung AOP (Appellation d´Origine Protégée) und stammt ausschließlich aus dem französischen Baskenland.

Es hat eine milde Schärfe und ein fruchtig, süßliches Aroma.

Cayennepfeffer besteht aus sortenreinen Cayenne Chilis mit 15.000 bis 30.000 Scoville.

Warum er das Wort Pfeffer im Namen trägt, obwohl er ein Chili ist? Dafür gibt es verschiedene Erklärungen: Im Mittelalter diente er als Ersatz für den damals sehr teuren Pfeffer.
Die Spanier nannten die Cayenne-Chili "pimienta", was auf Spanisch "Pfeffer" bedeutet.
In der indigenen Sprache Tupi wurde die Pflanze "kyinha" genannt, was mit "Scharfer Pfeffer" übersetzt wurde.

Für Einsteiger:

  • Paprikapulver edelsüß: Gulasch, Kartoffeln
  • Mildes Chilipulver: Chili con Carne, mexikanische Küche

Für Fortgeschrittene:

  • Cayenne: Indische und kreolische Gerichte
  • Bird Eye: Thailändische und vietnamesische Küche
  • Piment d'Espelette: Französische Fischgerichte

Für Extremscharfes:

  • Carolina Reaper: Nur für erfahrene Schärfeliebhaber
  • Dosierung: Extrem sparsam verwenden

Sicherheitsmaßnahmen:

  • Schutzhandschuhe tragen
  • Gut belüfteten Raum wählen
  • Augenkontakt vermeiden
  • Arbeitsflächen gründlich reinigen
  • Separate Schneidebretter verwenden

Bei Hautreizungen:

  • Milchprodukte (Joghurt, Milch) auf betroffene Stellen auftragen
  • Öl kann Capsaicin lösen und entfernen

Effektive Methoden:

  • Milchprodukte: Sahne, Joghurt, Käse binden Capsaicin
  • Zucker: Neutralisiert Schärfe geschmacklich
  • Säure: Zitronensaft oder Essig können mildern
  • Kohlenhydrate: Brot, Reis, Kartoffeln absorbieren Schärfe

Wichtig: Wasser verstärkt oft das Schärfegefühl, da es Capsaicin verteilt.

Wir haben eine große Auswahl an Chili und Paprika in unserem Sortiment.

Von Paprika edelsüß, delikatess, rosenscharf, geräuchertem Paprika zu milden Chilis, Chiliflocken bis hin zu Carolina Reaper.

Hier findet ihr eine Übersicht


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