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Paneer-Butter-Masala

pikantum KG
2025-05-13 13:27:00
Schüssel mit cremigem Paneer-Butter-Masala in roter Tomaten-Sahne-Soße, garniert mit frischem Koriander, daneben Naan und Reis
  • Indisch
  • Vegetarisch
  • Curry
  • Hauptgericht

von Simone · 13. Mai 2025

4
Portionen
15 Min
Vorbereitung
20 Min
Köchelzeit
Mittel
Schwierigkeit

Paneer-Butter-Masala – einer der größten Klassiker der nordindischen Küche. Würfel von indischem Frischkäse baden in einer samtig-cremigen Tomaten-Sahne-Soße, die durch Zimtstange, Lorbeerblatt und Garam Masala ihre charakteristische Tiefe bekommt. Mild, leicht süßlich und absolut familïentauglich – weil es nicht scharf sein muss, um zu beeindrucken.

Das Geheimnis der typischen Restaurant-Konsistenz: Die Soße wird püriert und durch ein Sieb passiert, bevor Sahne, Butter und Paneer hineinkommen. Eine Handvoll Cashewkerne mit hineinpüriert macht die Soße zusätzlich seidig. Serviert mit Basmati-Reis oder warmem Naan-Brot – ein indisches Wohlfühlessen, das jeder einmal selbst kochen sollte.

Was du brauchst

für 4 Portionen · vegetarisch

Basiszutaten

  • 800 gTomaten (frisch, gehackt oder passiert)
  • 1Paneer (1 Packung)
  • 1Zwiebel, klein, fein gewürfelt
  • 1Knoblauchzehe, gewürfelt
  • 1 TLIngwer, fein geschnitten
  • 50 gButter
  • 50 mlSahne

Zum Verfeinern

  • 1/2Limette, Saft
  • 1 TLZucker
  • etwas Öl zum Anbraten
  • frischer Koriander zum Garnieren

Aus deinem pikantum-Vorrat

  • 30 gCashewkerne Bio
  • 1Zimtstange Cassia Bio
  • 1Lorbeerblatt pikantum
  • 1/2 TLKurkumapulver Bio
  • 1 TLGaram Masala Bio
  • 1/2 TLChiliflocken (oder Paprika) pikantum

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln, Zimtstange und Lorbeerblatt mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen.

  2. Knoblauch, Ingwer und Garam Masala hinzufügen und kurz mitschwitzen lassen.

  3. Tomaten und Cashew dazugeben und alles leicht köcheln lassen.

  4. Kurkuma, Chili (oder Paprika) dazugeben und alles weitere 15 Minuten köcheln lassen.

  5. Lorbeerblatt und Zimtstange wieder herausfischen.

  6. Alles im Mixer pürieren und durch ein Sieb zurück in den Topf geben.

  7. Sahne, Butter und Paneer dazugeben und lediglich weiter simmern lassen.

  8. Zum Schluss noch einmal mit Garam Masala abschmecken.

  9. Nach Belieben etwas Limettensaft für die Frische und etwas Zucker dazugeben.

  10. Mit Korianderblättern garnieren und mit Reis oder Naan servieren.

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Rund ums Rezept

Was ist Paneer eigentlich?
Paneer ist ein traditioneller indischer Frischkäse aus Kuhmilch, der mit Zitronensaft oder Essig zur Gerinnung gebracht und anschließend gepresst wird. Das Ergebnis ist ein fester, milder Käse mit leicht nussigem Aroma, der seine Form beim Erhitzen nicht verliert – deshalb so beliebt in indischen Currys. Im Gegensatz zu vielen anderen Käsesorten enthält er kein Lab, ist also auch für strenge Vegetarier geeignet.
Wo bekomme ich Paneer?
Paneer findest du im Asia-Supermarkt, in indischen Lebensmittelgeschäften oder zunehmend auch in größeren Bio-Läden und Kühlregalen vom Supermarkt. Online erhältlich ist er bei spezialisierten Händlern. Du kannst Paneer auch selbst herstellen: 1 Liter Vollmilch aufkochen, mit 2–3 EL Zitronensaft gerinnen lassen, durch ein Käsetuch abtropfen, beschweren und kalt stellen – nach ein paar Stunden hast du deinen eigenen Paneer.
Was sind gute Alternativen, wenn ich keinen Paneer bekomme?
Halloumi ist die beste Alternative – auch ein fester Käse, der beim Erhitzen seine Form behält, allerdings deutlich salziger und mit stärkerem Eigengeschmack. Fester Tofu (gut abgetropft, in Würfeln) ist die vegane Variante und macht das Gericht ebenfalls vollwertig. Hüttenkäse oder Ricotta funktionieren nur eingeschränkt, weil sie eher matschig werden. Vor dem Hinzufügen den Ersatz in Würfeln in etwas Öl kurz goldbraun anbraten – dann hält er besser in der Soße.
Warum die Soße pürieren und durch ein Sieb passieren?
Das ist der Trick für die typische seidig-samtige Konsistenz, wie man sie aus dem indischen Restaurant kennt. Das Pürieren zerkleinert die Zwiebeln, Cashews und Tomaten, das Passieren durch ein Sieb hält anschließend faseriges Tomatengewebe, Kürnchen und Schalenreste zurück. Ohne diesen Schritt ist die Soße zwar lecker, aber stückiger und rustikaler. Mit Sieb wird sie cremig wie im Restaurant. Den Schritt nicht weglassen, auch wenn er nach Extra-Aufwand klingt.
Was passt als Beilage?
Klassisch wird Paneer-Butter-Masala mit Basmati-Reis oder warmem Naan-Brot serviert. Ein Klacks Joghurt oder Raita auf dem Teller bringt eine kühlende Komponente. Wer es etwas frischer mag, gibt vor dem Servieren frisch gehäckten Koriander darüber. Als Vorspeise passen Papadams (knüsprige Linsenwaffeln) oder Samosas, als kleine Beilage ein orientalischer Zwiebelsalat mit Sumach.

Simone Wertz

Chefin pikantum · 13. Mai 2025


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