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Wacholderbeeren

  • Europa
  • Harzig-würzig

Wacholderbeeren sind die getrockneten, zapfenförmigen Früchte des Wacholderstrauchs und gehören zu den würzigsten Zutaten der europäischen Küche. Bei pikantum® sind sie sowohl in Bio- als auch in konventioneller Qualität erhältlich – ideal für alle, die deftige Wild- und Schmorgerichte mit einer harzig-würzigen Note verfeinern möchten.

Botanisch handelt es sich nicht um echte Beeren, sondern um verholzte Zapfen des Nadelgehölzes Juniperus communis. Ihr charakteristisches Aroma macht sie zu einer festen Größe in der Wildküche, in Sauerkraut und Rotkohl sowie als traditionelle Zutat beim Pökeln und Räuchern.

Wacholderbeeren – Gewürzlexikon von pikantum

Was sind Wacholderbeeren?

Wacholderbeeren sind die getrockneten, beerenförmigen Zapfen des Gemeinen Wacholders (Juniperus communis), eines immergrünen Nadelgehölzes aus der Familie der Zypressengewächse. Sie benötigen bis zu zwei Jahre, um am Strauch zu reifen, und werden erst nach dem Trocknen zur charakteristischen bläulich-schwarzen Gewürzware.

Herkunft & Anbau

Der Wacholder ist in weiten Teilen Europas, Nordamerikas und Asiens heimisch. Die im Handel erhältliche Ware stammt überwiegend aus Wildsammlung, insbesondere aus Ungarn, Italien und Kroatien, wo die Sträucher in großer Zahl wild wachsen.

Geschmack & Aroma

Wacholderbeeren schmecken harzig-würzig mit einer feinen, an Kiefernwald erinnernden Note, ergänzt durch leicht zitronige und blumige Nuancen. Ihr kräftiges Aroma entfaltet sich besonders gut, wenn die Beeren vor der Verwendung leicht angedrückt oder im Mörser angestoßen werden.

Verwendung in der Küche

In der Küche gehören Wacholderbeeren klassisch zu Wildgerichten wie Reh, Hirsch und Wildschwein sowie zu Sauerkraut, Rotkohl und deftigen Schmorbraten. Auch in Marinaden, dunklen Saucen und beim Pökeln und Räuchern von Fleisch und Fisch kommen sie traditionell zum Einsatz.

Lagerung

Wacholderbeeren gehören in einen luftdicht verschließbaren Behälter, dunkel und kühl gelagert. So bleibt ihr Aroma über längere Zeit erhalten; ganze Beeren halten sich dabei deutlich länger als bereits gemahlene Ware.

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Passende Rezepte

Gut zu wissen

Sind Pimentkörner Wacholderbeeren?
Nein, Piment und Wacholderbeeren sind zwei völlig unterschiedliche Gewürze. Piment stammt von einem tropischen Baum aus der Karibik und erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Nelke, Zimt und Muskat, während Wacholderbeeren die harzig-würzigen Zapfen eines europäischen Nadelgehölzes sind.
Wie isst man Wacholderbeeren?
Wacholderbeeren werden in der Regel nicht roh gegessen, sondern als ganze Beeren mitgegart, damit sie ihr Aroma an das Gericht abgeben. Vor dem Servieren nimmt man sie meist wieder heraus oder gart sie in einem Gewürzsäckchen mit, damit sie sich leicht entfernen lassen.
Was würzt man mit Wacholderbeeren?
Klassisch gewürzt werden Wildgerichte, Sauerkraut, Rotkohl und Schmorbraten. Auch Marinaden, dunkle Saucen sowie gepökeltes und geräuchertes Fleisch und Fisch profitieren von ihrem charakteristischen Aroma.
Kann man Wacholderbeeren ganz essen?
Ganze Wacholderbeeren sind essbar, werden aber meist nur zum Mitgaren verwendet und vor dem Servieren wieder aus dem Gericht entfernt. Wer sie zerkleinert oder gemahlen einsetzt, verteilt das Aroma dagegen direkt im gesamten Gericht.
Sind alle Wacholderbeeren essbar?
Als Gewürz verwendet werden ausschließlich die Zapfen des Gemeinen Wacholders (Juniperus communis). Andere Wacholderarten wie der Sadebaum tragen Zapfen, die nicht zum Verzehr geeignet sind, weshalb im Handel nur die Beeren des Gemeinen Wacholders angeboten werden.
Worin unterscheiden sich ganze und gemahlene Wacholderbeeren?
Ganze Wacholderbeeren geben ihr Aroma langsam beim Mitgaren ab und lassen sich danach leicht wieder entfernen. Gemahlene Wacholderbeeren entfalten ihr Aroma dagegen sofort und vollständig im Gericht, eignen sich aber weniger zum Herausnehmen vor dem Servieren.
Wie werden Wacholderbeeren am besten gelagert?
Am besten werden Wacholderbeeren luftdicht verschlossen, dunkel und kühl aufbewahrt. So bleibt das Aroma deutlich länger erhalten als bei offener oder heller Lagerung.

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