ab 45 Euro versandkostenfrei (DE) für Privatkunden
Persönliche Beratung +49 (0)5904-94902
kein Mindestbestellwert

Tellicherry-Pfeffer

  • Indien
  • Warm-nussig

Tellicherry-Pfeffer gilt als eine der edelsten Qualitätsstufen von schwarzem Pfeffer überhaupt – von Spitzenköchen weltweit geschätzt für sein warmes, nussiges Aroma. Bei pikantum® ist er in Bio-Qualität erhältlich.

Botanisch handelt es sich um dieselbe Pflanze wie bei gewöhnlichem schwarzem Pfeffer (Piper nigrum), benannt nach der südindischen Hafenstadt Thalassery, dem früheren Tellicherry. Entscheidend ist die Handelsklasse TGEB, die nach dem indischen Sortiersystem für besonders große, spät geerntete Beeren steht.

Tellicherry-Pfeffer – Gewürzlexikon von pikantum

Was ist Tellicherry-Pfeffer?

Tellicherry-Pfeffer ist keine eigene Pfefferart, sondern eine Handelsklasse von schwarzem Pfeffer (Piper nigrum) nach dem indischen AGMARK-Klassifizierungssystem. Die Bezeichnung TGEB (Tellicherry Garbled Extra Bold) steht für Pfefferkörner, die nach der Trocknung von Hand nach Größe sortiert wurden – „garbled“ bedeutet in diesem Zusammenhang sortiert, nicht sorgfältig ausgewählt im werblichen Sinn.

Nach den indischen Handelsregeln (Spices Grading and Marking Rules 2012) staffelt sich die Tellicherry-Klasse nach Korngröße: TGSEB ab 4,8 mm, TGEB ab 4,2 mm, TG ab 4,0 mm und Malabar Garbled (MG 1/2) ab 3,75 mm. Je größer die Körner, desto höher die Handelsklasse.

Herkunft & Anbau

Tellicherry-Pfeffer stammt von der Malabarküste im südindischen Bundesstaat Kerala, benannt nach der Hafenstadt Thalassery, früher Tellicherry. Angebaut wird er in den Hochlagen der Bergregionen Keralas – teils von indïgenen Adivasi-Gemeinschaften in den Distrikten Wyanad und Idukki, teils in Schutzgebieten wie dem Periyar-Naturschutzgebiet – stets aus traditionellen Pfeffersorten ohne Hybridzüchtung. Die Beeren reifen dort besonders lange am Strauch, bevor sie von Hand geerntet werden.

Geschmack & Aroma

Im Vergleich zu gewöhnlichem schwarzem Pfeffer schmeckt Tellicherry-Pfeffer voller, runder und deutlich komplexer, mit einem kräftigen, fruchtigen Pfefferaroma und einer prägnanteren Schärfe. Sein Geruch erinnert entfernt an Tee oder Sandelholz. Durch die längere Reifezeit ist die Farbe eher rotbraun als tiefschwarz.

Verwendung in der Küche

Tellicherry-Pfeffer wird am besten frisch aus der Mühle gemahlen und sparsam dosiert, da sein Aroma sehr intensiv ist. Er passt als vielseitiger Universalpfeffer zu allen Fleischsorten und eignet sich besonders gut für Gerichte, bei denen der Pfeffer selbst im Vordergrund stehen soll.

Lagerung

Tellicherry-Pfeffer gehört kühl, dunkel und trocken in einem gut verschlossenen Behälter gelagert. Ganze Körner halten ihr Aroma deutlich länger als gemahlener Pfeffer und sollten daher erst kurz vor der Verwendung gemahlen werden.

Direkt bei pikantum bestellen

Gut zu wissen

Was ist der Unterschied zwischen Tellicherry-Pfeffer und normalem schwarzem Pfeffer?
Tellicherry-Pfeffer ist keine eigene Pfefferart, sondern eine Handelsklasse von schwarzem Pfeffer: Die Bezeichnung TGEB (Tellicherry Garbled Extra Bold) steht für Körner ab 4,2 mm, die nach der Trocknung von Hand nach Größe sortiert wurden. Dadurch schmeckt er intensiver, wärmer und nussiger als gewöhnlicher schwarzer Pfeffer.
Was bedeutet die Bezeichnung TGEB?
TGEB steht für Tellicherry Garbled Extra Bold und bezeichnet nach dem indischen AGMARK-Klassifizierungssystem Pfefferkörner ab 4,2 mm Durchmesser, die nach der Trocknung von Hand nach Größe sortiert wurden. Es ist eine von mehreren Tellicherry-Handelsklassen, die sich nach Korngröße staffeln – von TGSEB (ab 4,8 mm) über TGEB (ab 4,2 mm) und TG (ab 4,0 mm) bis Malabar Garbled (ab 3,75 mm).
Was ist der Unterschied zwischen Tellicherry- und Malabar-Pfeffer?
Beide stammen aus derselben Anbauregion an der indischen Malabarküste und von derselben Pflanze. Tellicherry bezeichnet dabei die höherwertige Selektion aus besonders großen, spät geernteten Beeren, während Malabar-Pfeffer die breitere Standardqualität aus derselben Region umfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Tellicherry- und Kampot-Pfeffer?
Tellicherry-Pfeffer stammt aus Indien und überzeugt mit einem warmen, nussigen Aroma, während Kampot-Pfeffer aus Kambodscha kommt und für sein fruchtig-blumiges, komplexes Aroma bekannt ist. Beide zählen zu den hochwertigsten Pfeffersorten der Welt, unterscheiden sich aber deutlich im Geschmacksprofil.
Warum heißt Tellicherry-Pfeffer auch Spätlesepfeffer?
Die Bezeichnung „Spätlesepfeffer" bezieht sich auf die längere Reifezeit der Beeren am Strauch, bevor sie geerntet werden. Diese späte Ernte sorgt für die charakteristische rotbraune statt rein schwarze Färbung und für ein intensiveres, komplexeres Aroma.
Eignet sich Tellicherry-Pfeffer für die Pfeffermühle?
Ja, die ganzen Körner eignen sich sehr gut für die Pfeffermühle und entfalten frisch gemahlen ihr volles Aroma. Von fertig gemahlenem Tellicherry-Pfeffer wird eher abgeraten, da das empfindliche Aroma schnell verfliegt.
Wie verwendet man Tellicherry-Pfeffer am besten?
Tellicherry-Pfeffer sollte stets frisch aus der Mühle gemahlen und sparsam dosiert werden, da sein Aroma sehr intensiv ist. Er passt zu allen Fleischsorten und eignet sich hervorragend als vielseitiger Universalpfeffer.
Wie wird Tellicherry-Pfeffer am besten gelagert?
Tellicherry-Pfeffer gehört kühl, dunkel und trocken in einem gut verschlossenen Behälter gelagert. Ganze Körner halten ihr Aroma dabei deutlich länger als bereits gemahlener Pfeffer.

ab *
/
lagernd
Sonderpreis
Topartikel
Bestseller
Beschreibung:
Preis: ab *
/